e-Portfolio von Michael Lausberg
Besucherzäler

= Automobile und Motorräder =

Bruckmann-Verlag, München 2017, ISBN: 978-3-95843-482-0

Im Folgenden werden die aktuellen Neuerscheinungen zum Thema Automobile und Motorräder aus verschiedenen Verlagen vorgestellt

Motorrad Geheimtipps in Europa. 20 neu entdeckte Touren abseits des Trubels, Bruckmann-Verlag, München 2017

In diesem Bildband werden 20 noch unentdeckte Motorradtouren vorgestellt– „ein Muss für alle Biker auf der Suche nach neuen Herausforderungen!“ (S.7) Garniert wird dieser Abenteuerband mit Übersichtskarten und vielen Infos zu Ländern, Strecken und Sehenswertem für alle Biker, die Interesse an neuen Touren innerhalb Europas erkunden wollen.

Die sieben Autoren und Autorinnen sind selbst begeisterte Biker, Markus Golletz sogar Motorradjournalist und Buchautor. Sie sind Experten für selbstorganisierte Motorradtouren und liefern immer wieder Reisereportagen und Fotographien von den schönsten Zielen.

Neben der Beschreibung der Reiseziele spielt auch eine kulturelle Komponente eine Rolle: „(…) wollen wir nicht nur unbekannte und wenig besuchte Ziele vorstellen, wir wollen auch die Vielfalt Europas zeigen“. (S. 7) Von Lappland, über Madeira bis Albanien werden entdeckungswerte Ecken in Europa dargestellt. Die Autoren sind selbst diese Geheimtipps mit dem Motorrad abgefahren, um die Geschichten für dieses Buch zu recherchieren.

Neue exotische Ziele wie Bulgarien werden vorgestellt, die Lust auf Abenteuer machen. So heißt es: „Es gibt kaum Verkehr, ab und an zischt ein alter Lada vorbei, Wartburgs und Trabbis erinnern an die sozialistischen Zeiten. Viel öfter begegnen uns Pferde- und Eselskarren. Menschen arbeiten gebückt auf Feldern, andere hämmern auf flache weiße Steine ein und stapeln sie am Straßenrand, freundliche alte Frauen verkaufen selbst gemachte Marmelade und Honig. Der Geldsegen der EU ist hier noch nicht angekommen. Trotzdem wirkt das alles nicht arm, viel eher ursprünglich und echt.“ (S. 138)

Nicht nur die abenteuerlichen Reportagen der einzelnen Autoren und Autorinnen auf den jeweiligen Routen sind äußerst spannend, sondern auch die Bilder sind sehenswert und machen Appetit auf mehr. Die Reportagen sind leider vom Text her etwas knapp gehalten, eine ausführliche Beschreibung wäre wünschenswert gewesen. Sonst ist der Bildband für noch nicht sonderlich entdeckte Motorradtouren seinen Preis wert.

Rezension des Buches von Peter Gebhardt: Das große Bulli-Abenteuer. Istanbul-Nordkap, Frederking &Thaler, München 2017, 192 S.

Der Fotograf und Buchautor Peter Gebhard zählt zu den renommiertesten deutschen Vortragsreferenten, seine Fotos erschienen u.a. in GEO, Stern, View, Merian.

Gebhard erfüllte sich einen lang gehegten Traum und fuhr mit seinem T1-Bulli von Istanbul bis ans Nordkap, insgesamt 15.000 Kilometer. durch 15 Länder, wo er „immer gastfreundlich aufgenommen wurde“. (S. 189) Der VW-Bulli als „kultiges Fortbewegungsmittel der Flower-Power-Szene“ bedeutete für ihn „Synonym für Freiheit, Individualität und Ausbruch aus bürgerlichen Normen, heute steht er zusätzlich für Entschleunigung“. (S. 9) Dabei wurden bei ihm Erinnerung an die“ prägenden Interrail- und Trampertouren als Teenager“ wach. (Ebd.) Die Antriebsfeder für die Reise durch den Kontinent war für ihn „eine Spurensuche, in der es um Heimat und Identität geht“. (S. 8)

„Das große Bulli-Abenteuer“ ist ein „vielschichtiger Road Movie, auf dem ich die Vielfalt und die Einzigartigkeit unseres Kontinents und des eigenen Landes entdeckte“. Mit wechselnder Begleitung von Freunden und dem Talisman „Zombina“ seiner Tochter erlebte er eine „einzigartigen und unvergesslichen Reise“ (S. 188) inmitten von tollen Landschaften und vielfältigen Problemen. Auf der Fahrt erlebte er Abenteuer und begegnete den unterschiedlichsten Menschen: „Bei griechischen Mönchen verbrachte ich eine Woche auf dem Heiligen Berg Athos, in den albanischen Bergen traf ich ein 16-jähriges Mädchen, das sich nur durchs Fernsehen selber deutsch beigebracht hatte. Ich begegnete einem kroatischen Leuchtturmwärter, der vor den Wirren des Bürgerkriegs auf eine einsame Insel floh, einem 91-jährigen Deutschen, der als Jude in der Nazi-Zeit jahrelang in Berlin im Untergrund überlebte, Rentierzüchtern im hohen Norden, die im Herbst ihre Tiere von den Inseln wieder auf die Winterweide auf dem Festland treiben.“

Der T1 sorgte an vielen Orten bei den unterschiedlichsten Menschen für gute Laune und für interessante Begegnungen, die sich sonst nie ergeben hätten. (S. 189) Er beschreibt fesselnd die einzelnen Länder und Regionen, die er bereiste und erzählt dabei spannende Geschichten von seiner Begegnungen mit den Menschen.

Allein die Fotos des Roadmovies sind atemberaubend, fesselnd und machen Appetit auf die große weite Welt. Das Buch ist die Eintrittskarte für ein ungewöhnliches Abenteuer, wodurch man in spannende, unbekannte Welten eintaucht und auch schlichtweg die Welt kennenlernt, ohne in spröde Länderkunden zu blättern. Sehr empfehlenswert!

Umberto Di Paolo: Alfa Romeo. Das Werk-die Ära Arese, Heel Verlag, Königswinter 2017, ISBN: 978-3-95843-482-0

Alfa Romeo ist eine italienische Automarke mit einer langen Tradition, bekannt wegen Sportwagen im oberen Preissegment. Die Autoherstellung begann im Gründerwerk Portello bei Mailand, seit 1961 kamen das Werk in Arese bei Mailand und 1969 das Werk in Pomigliano d’Arco bei Neapel hinzu. Von 1984 bis 1986 wurde auch in Pratola Serra (Provinz Avellino) der Alfa Romeo Arna (ein Gemeinschaftsprodukt mit Nissan) montiert. Nachdem die Alfa-Produktion mit Einstellung des Alfa Romeo 159 im Werk Pomigliano d'Arco auslief (wo stattdessen die dritte Generation des Fiat Panda vom Band rollt), fertigt Fiat Group Automobiles S.p.A. seit 2008 den MiTo im Werk Mirafiori in Turin, die Alfa Romeo Giulietta (Typ 940) und Giulia (Typ 952) in Cassino in der Region Latium.

Der Autor Umberto Di Paolo wurde schon in frühester Jugend vom „Alfa-Virus“ infiziert und schrieb schon mehrere Bücher über verschiedene Autos aus der norditalienischen Marke. Jetzt beschäftigte er sich mit dem Werk in Arese bei Mailand, das „bei den Alfisti Kultstatus genießt, weil dort seit 1963 die Produktionsstätte“ des Alfa Romeo stand. In den besten Zeiten arbeiteten dort fast 20.000 Menschen, als dann Fiat 1996 Alfa Romeo übernahm, wurde es 2005 endgültig geschlossen. Dabei schildert er nicht nur mit großem Eifer und vielen Bildern die Geschichte und Entwicklung des Werkes, sondern auch die Bedeutung des Werkes für den Ort und die dort lebenden Menschen.

Zunächst schildert er den Aufbau des Werkes in Arese zu einem der modernsten der Welt, dann detailgetreu den Aufbau des Werkes und die dort hergestellten Modell wie Guilietta, Guilia und der Alfa 6. Danach geht es auf die weitere Geschichte des Werkes bis zur Schließung ein. Das dort entstandene Museum Storico und seinem Archiv, das die Automobilgeschichte in Arese festhalten will, dient ihm dabei als Basis des Quellenmaterials.

Zum Schluss kommen noch einige Menschen aus dem Werk zu Wort, die interessante Geschichten erzählen können. Dieses Kapitel hätte noch weiter ausgebreitet werden sollen.

An jeder Stelle merkt man die Begeisterung des Autors für die Automarke und seine Identifikation mit den Modellen. Das Buch schildert ein Stück internationaler Automobilgeschichte, nicht nur Fans des Alfa Romeo kann empfohlen werden, das Buch zu lesen.

Rezension des Buches von Christian Geistdörfer: „Walter und ich“. Röhrl/Geistdörfer-Das Dreamteam des Rallyesports, Delius Klasing Verlag 2016, 39,90 Euro

Der bekannte Rallyefahrer Christian Geistdörfer erzählt die Geschichte des deutschen Rallyeteams Röhrl/Geistdörfer, die von 1977 bis 1987 zusammen im Auto saßen und blind aufeinander angewiesen waren. Eine Innenansicht der Erfolge der beiden Sportler, die zweimal zusammen Weltmeister wurden und viermal die Rallye Monte Carlo gewannen, wird nun erstmals präsentiert. Diese Aufarbeitung bedeutet auch ein Stück Sportgeschichte aus einem anderen Blickwinkel. Es ist ein subjektiver Lebensbericht über die sportliche Partnerschaft mit Walter Röhrl und andere Wegbegleiter in den zehn Jahren Zusammenarbeit. Kritisch, direkt, fast schon investigativ ist der Stil des Werkes: Personen wie Jean Todt werden ebenso wie die verschiedenen Marken und Autos in ihrer Karriere. Garniert ist dieses Werk mit eindrucksvollen Bildern, Bordbüchern und Streckenskizzen wahrscheinlich aus der privaten Sammlung Geistdörfers. Ein Stück lebendiger Zeitgeschichte gibt auch private Einblicke.

Nicht ohne Stolz werden die sportlichen Erfolge beleuchtet: „Durch unseren Monte-Sieg 1984 hatten wir unserer Vita einen weiteren Meilenstein hinzugefügt. Nicht nur waren wir nun zweimal Weltmeister, einmal Vizeweltmeister, sondern hatten auch die Rallye Monte Carlo auf vier verschiedenen Autos gewonnen. Für mich war alles ‚leiwand‘, wie man bei uns in Bayern so sagt.“ (S. 186) Manchmal geht die Hervorhebung der eigenen Heldengeschichte doch zu weit, etwas mehr Bescheidenheit wäre angebrachter.

Es wird mit einem kritischen Unterton in dem Kapitel „1986. Das Ende des Rallyesports, wie wir ihn kannten“ eine kritische Bilanz über die Entwicklung des Sportes gezogen: „Die Rallye-Weltmeisterschaft hatte sich aufgrund der ungeheuren Geschwindigkeiten nicht nur für uns Fahrer, sondern vor allem auch für die ungeschützten Zuschauer zu einem gefährlichen Spiel auf Leben und Tod entwickelt. (…) Das Problem war, dass die Zuschauer die Geschwindigkeiten der Autos nicht mehr richtig einzuschätzen wussten.“ (S. 192)

Schon aufgrund der tollen Fotos ist die Anschaffung des Buches empfehlenswert. Für Rallyefans und andere Sportinteressierte ist dieses Werk ein schöner Einblick in die private Seite ihrer Stars der Vergangenheit und vielleicht auch der Gegenwart.

Tom Loeser/Donald Farr: Art of the Mustang, Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2016, 240 Seiten, 305 x 230 mm, 240 Farbabbildungen

Der Mustang ist ein seit Frühjahr 1964 vom amerikanischen Automobilhersteller Ford gebauter Sportwagen und der Ahnherr der Pony-Car-Klasse. Da die Bezeichnung „Mustang“ durch die Unternehmen Krupp und Kreidler markenrechtlich geschützt war, wurde der Mustang in Deutschland als „T5“ vertrieben. Der Mustang löste den Thunderbird als Nummer Eins der Sportcoupés von Ford ab. Das Besondere am Mustang beruhte auch auf der Tatsache, dass sich durch eine umfangreiche Liste von Einzelextras und Ausstattungspaketen jeder Kunde sein Mustang-Modell ganz nach individuellem Geschmack gestalten konnte, ob als karg ausgestattetes Sechszylindermodell, als kleines Luxuscoupé oder als Sportgerät mit leistungsstarkem V8-Motor. Natürlich konnten und können nur Mitglieder der Oberklasse diese stolzen Preise dieses Luxus-Sportwagens aufbringen. Ein für jeden erschwingliches Modell war von den Herstellern auch nicht vorgesehen.

In diesem Bildband sind ausgesuchte Mustang-Exemplare, die interessantesten und begehrtesten Modelle aller Mustang-Generationen vereint, von den ersten Sechszylindern des Jahrgangs 1964½ über die Boss- und Shelby-Mustangs bis hin zur neuesten Generation von 2015. Vor allem die Aufnahmen lohnen schon die Anschaffung des Buches. Tom Loesers hochwertige, mit der Technik der Lichtmalerei fotografierte Studioaufnahmen sind sehr gut gelungen. Hintergrundinformationen zur Geschichte der Entwicklung der Mustang-Modelle gibt es von Donald Farr, dem Herausgeber des amerikanischen Magazins „Mustang Monthly“. Für Automobilfans unbedingt zur Anschaffung empfohlen.

Martin Dorey: Die Campingbus Bibel, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2016, ISBN: 978-3-613-03962-9

Schon der Uralt-Vorgänger T1 begeisterte eine ganze Generation für die Reiseform Caravaning. Und auch seine Nachfolger sind einfach, clever und funktional. Während der Fahrt unterscheidet den Campingbus von außen nicht viel von anderen Bussen. Aber einmal geparkt, entfaltet er sein Reisepotenzial: mit seinem charakteristischen, praktischen Klappdach. Zu den zwei Schlafplätzen hier kommt noch eine Sitzbank im Fond, die sich zum Bett umklappen lässt.

Die Fahrzeuge dieser Klasse bieten auch schon Koch- und Kühlgelegenheit, ein Bad jedoch nicht – aber das bietet ja zum Glück jeder gute Campingplatz.

Gerade für junge Reisende, die Wochenendtrips oder Festival-Ausflüge unternehmen und die meiste Zeit aktiv unterwegs sind, eignen sich diese Modelle ideal. Sie brauchen wenig Stellfläche, sind mit jedem Führerschein zu fahren und bieten maximale Reiseflexibilität.

Für den Autor ist der Campingbus mehr als ein Auto mit vier Rädern: „Der Campingbus (…) ist mehr als nur ein Bus auf Rädern. Es ist ein universelles Symbol für freie Straßen, Freigeist, Liebe, Frieden und Harmonie, mit dem sich jeder identifizieren kann, auch wenn der Weg nach vorne manchmal unpassierbar scheint. Der Campingbus steht für die Möglichkeit, rauszukommen, vom Sofa aufzustehen und das Leben zu genießen.“ (S. 11)

In diesem Buch gibt es nützliche Hinweise und praktische Informationen zum Leben, Essen und Schlafen in allen möglichen Campingbussen. Außerdem wird die Geschichte des Campens erzählt, Hinweise zum Kauf eines Campers mitsamt von Aufteilungsmöglichkeiten und Einrichtungen gegeben und Campingausflüge an besonders schöne Orte. Weiterhin gibt es ein Glossar über die wichtigsten Fachbegriffe des Campens.

Das Buch ist romantisch aufgemacht, eher für Leute mit kleinem Budget als für Edelcamper mit Luxusaustattung. Die Bilder unterstreichen den Eindruck von Abenteuer und das Entdecken der weiten Welt. Ohne Werbung für ein bestimmtes Produkt zu machen, wird der Reiz des Campens vermittelt, die Grundbegriffe dafür sind in diesem Buch enthalten.

Schneider, P.: Unimog. Alle Typen, alle Modelle, alle Daten seit 1946, Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2017

Schneider erzählt die Fahrzeuggeschichte des Unimog seit 1946 und bietet dazu technische Informationen über das gesamte Modellprogramm nach dem Ende des 2. Weltkrieges: „Im Laufe seiner beachtlichen Geschichte sind der Wandel und die stets technische Weiterentwicklung des Unimog ein ständiger Begleiter gewesen. (…) Der Unimog ist seit Jahrzehnten weltweit unter dem Mercedes-Stern der Inbegriff von Zuverlässigkeit sowie einer nicht zu überbietenden Einsatzvielfalt.“ (S. 7)

Charakteristisch für alle Unimog ist der Aufbau auf einem Leiterrahmen mit einer Hilfsladefläche, die Portalachsen (der Antrieb der Räder von den Differentialgetrieben erfolgt über Vorgelegegetriebe im Achsportal, dadurch liegen die Achsrohre und Differentialgehäuse deutlich über dem Mittelpunkt der Räder, und es wird eine sehr hohe Bodenfreiheit erreicht; diese Portalachsen wurden in den schnelleren Fahrzeugen mit Planetengetrieben ausgestattet) sowie das Getriebe mit integriertem Verteilergetriebe (auf Wunsch auch mit zusätzlichen Untersetzungen der Arbeits- und Kriechganggruppe erhältlich) für den während der Fahrt zuschaltbaren oder auch permanenten Allradantrieb.

Alle Unimog-Baureihen sind zur Erfüllung der Abgasgrenzwerte Euro 5 mit der BlueTec-Technologie von Mercedes-Benz ausgerüstet. Dabei wurde erstmals eine Abgasnachbehandlung im Unimog eingeführt: Während die Partikelgrenzwerte noch durch innermotorische Maßnahmen erreicht werden können, wird zur Erreichung des Stickoxid -Grenzwerts ein SCR-Katalysator eingesetzt. Dabei handelt es sich um einen Reduktionskatalysator, der Stickoxide (NOx) mit Ammoniak (NH3) zu Wasser (H2O) und Stickstoff (N2) umwandelt. Zum Betrieb des Katalysators ist die Eindüsung eines Reduktionsmittels z. B. mittels einer Dosierpumpe ins Abgas erforderlich (AdBlue). Mit dieser neuen Technologie sind die Unimogbaureihen bereits für die Erfüllung zukünftiger Abgasgrenzwerte gerüstet, und es wird gleichzeitig die Leistung und der Wirkungsgrad der Motoren gesteigert. Seit 2013 werden beide Unimog-Baureihen auch als Modelle angeboten, die die Euro-6-Abgasnorm erfüllen.

Neben dem traditionellen Einsatz in der Landwirtschaft und der Forstwirtschaft werden Unimogs auch beim Militär (Typ Unimog S mit Sechszylinder-Benzinmotor) und bei Feurwehren, THW und anderen Hilfsorganisationen eingesetzt. Weitere typische Einsatzgebiete des Unimogs sind die Versorgung von Berghütten und in Straßenmeistereien und Gemeinden, gerade auch in den Alpenländern. Auch bei den Eisenbahnen werden sie häufig als Zweiwegefahrzeugen beispielsweise für Rangierarbeiten eingesetzt. Die überdurchschnittliche Geländegängigkeit aller Unimogtypen macht den Unimog auch zu einem für Expeditionen und Fernreisen geeigneten Fahrzeug.

Aus dem ökologischen Gesichtspunkt gesehen sind große Fahrzeuge wie der Unimog als partieller Luftverschmutzer trotz Verbesserungen nicht zu vertreten. Es ist aber für Liebhaber eine spannende Lektüre zum speziellen Thema der Entwicklung der bekannten Marke Unimog. Interessant sind vor allem die Bilder, die auch ein Stück deutscher Zeitgeschichte darstellen.

 

Eintrag im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek:

ISBN: 978-3-95843-482-0 .